Marcel Dettling zu Besuch beim Club «Bürgerliche 100»
Unsere Gastgeber auf dem Schlossgut in Wildegg waren Nationalrat Alois Huber und seine Gattin Silvia. Vor der Türe empfangen wurden wir von niemandem Geringeren als von Nationalrat Marcel Dettling persönlich. Unser Präsident der SVP Schweiz begrüsste jeden Gast mit einem kräftigen Händedruck. Näher beim Volk kann man nicht sein. Unkompliziert wechselte er mit jeder Person ein paar Worte.
Marcel Dettling zog alle Anwesenden mit seiner Rede zu den neuen EU-Verträgen in seinen Bann. Das EU-Vertragspaket mit der Schweiz umfasst 2'228 Seiten. Dazu kommen nochmals über 20'000 Seiten EU-Verordnungen. Schwindelerregend waren die Zahlen, die er nannte:
Zuwanderung in unsere Sozialwerke – wir zahlen!
· Die Rede war ursprünglich von 8’ bis 10'000 Personen, die jährlich in die Schweiz einreisen würden.
· 80’ bis 100'000 Personen kommen bereits jährlich.
· Es lässt sich nicht abstreiten: Die Massenzuwanderung bewegt unser Land. Eine nachhaltige Bevölkerungsentwicklung erreichen wir nur mittels unserer Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!».
· 670'000 Personen mehr müssten wir nach der Annahme des EU-Vertragspakets zusätzlich aufnehmen.
· Die Bedingungen: Man muss mindestens 12 Stunden pro Woche arbeiten. Neben der Teilzeitarbeit kann die Person einen Anteil Sozialhilfe beziehen, damit sie überhaupt seine Existenzsicherheit hat. Sie kann Familie nachziehen und muss nicht für deren Lebensunterhalt aufkommen.
· Auf der Warteliste für den EU-Beitritt sind Länder, wie die Ukraine, Mazedonien, Bosnien, Serbien, Moldawien, Albanien, Kosovo und andere. Die Rede ist hier von potenziell 60 Millionen neuen EU-Bürger. Es handelt sich um Länder, die eine Erwartung an die EU haben, vor allem finanziell.
Verschuldung der EU
· 14'800 Milliarden Euro hoch ist der Schuldenberg der EU.
· Frankreich und Italien können die Schuldzinsen nicht mehr zahlen!
Es braucht mehr SVP denn je!
Es kristallisiert sich heraus, dass die SVP im Alleingang gegen das EU-Vertragspaket kämpfen muss. Die FDP sagt JA zu den neuen EU-Verträgen und NEIN zum Ständemehr. Diese Entscheide haben einen Mitgliederzuwachs bei der SVP ausgelöst. Weiter so: «Gschieter werde isch ned verbote»!
Die Rede bewegte die Gemüter der Anwesenden. Nach einer Fragerunde bedankte sich der Organisator dieses Anlasses, Nationalrat Christoph Riner, bei Marcel Dettling für das sehr eindrückliche Referat und wünschte allen «en Guete» und einen geselligen Abend.